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Die Wirkung von Kaffee und Tee

Kurzes Vorwort zum Vergleich von Kaffee und Tee (Schwarzer und grüner Tee)

In unserer Nahrung kommt es regelmäßig vor, dass durch starke thermische Veränderung wichtige Inhaltsstoffe ihre Wirkung verlieren. Mit anderen Worten: je stärker und länger ein Nahrungsmittel erhitzt wird, desto mehr Inhaltststoffe verändern oder verlieren ihre Wirkung. Es ist fantastisch zu wissen, dass unser geliebter Kaffee nur wenig Koffein während der Brühphase verliert. Der Verlust ist natürlich unterschiedlich, bewegt sich aber zwischen 70-90%. Ein normale Tasse Kaffee, die ca. 200ml fasst, hat bei üblicher Röstung und Brühphase einen Koffeingehalt von ca. 150 Milligramm Koffein. Anders als beim Tee: trotz des höheren Koffeingehaltes der Teepflanze von 4-5% im Vergleich zu der Kaffeebohne ( 1-2% ) enthält dieselbe Tasse Tee deutlich weniger Koffein. Das liegt daran, dass für die Tasse Kaffee deutlich mehr Kaffeepulver benötigt wird, als für dieselbe Menge Tee.

Unterschiedliche Wirkungsweisen

Bemerkenswert ist der Unterschied in der Koffein-Aufnahme. Obwohl das Koffein von Tee ( es ist dasselbe Koffein wie bei Kaffee ) direkt und gleich schnell auf unser Nervensystem wirkt wie das Koffein des Kaffees, benötigt es dennoch mehr Zeit, bis sich die Wirkung entfaltet. Das liegt daran, dass in den Teeblättern das Koffein an die Gerbstoffe ( Polyphenole ) und Aminosäuren gebunden ist. Es benötigt also vorerst etwas Zeit, um diese Stoffe im Darmtrakt vom Koffein zu trennen. Dafür hat der Tee im Gegensatz zum Kaffee eine milde langanhaltende Wirkung, was seinen angenehmen Charakter ausmacht.

Kaffee wirkt halt schneller

Das Koffein vom Kaffee wird direkt über den Dünndarm aufgenommen. Die Moleküle durchdringen widerstandslos die Zellmembranen und entfalten innerhalb von einer halben Stunde ihre Wirkung. Bereits nach ca. 1 1/2 Stunden ist die volle Wirkung des Kaffees erreicht. Hier weichen die Zahlen stark ab, da Wechselwirkungen mit anderen Drogen vorhanden sind. Alkohol und Nikotin verändern die Wirkungszeiten erheblich. Bei schwangeren Frauen und übergewichtigen Menschen ist die Wirkungszeit und auch die Abbauzeit des Koffeins anders. Hier braucht der Körper manchmal doppelt so lange. Nebenbei erwähnt, wird das Koffein so gut wie gar nicht ausgeschieden ( über Atem- oder Harnwege ), sondern durch die Enzyme der Leber vollständig abgebaut. Während der Abbauphase über die Leber entsteht unter anderem ein Produkt, dass pharmakologisch eine höhere Wirkung hat als das Koffein selbst. Es ist Paraxanthin, ebenfalls eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Xanthine. Ja ja, unsere Leber bleibt halt ein extrem wichtiges Organ, das unter permanenter Belastung steht. Sorgen wir einfach dafür, dass sie niemals überlastet wird:)

 

 


 

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